Dienstag, 7. Februar 2012
Jeder der Scherben spiegelt das Licht.
Es gibt da soein Gefühl. Ein Gefühl was wehtut - aber auch verwirrt. Ich weiß nicht, wie man es nennt. Ob es jetzt trauer ist - nein, es ist keine trauer, denn ich bin nicht traurig. Enttäuschung, wut, verzweiflug? Keins von alledem. Es ist mehr so ein kleines Gefühl, wie eine Kopfnote im Parfum. Es schleicht sich leise an und wenn man nicht aufpasst riecht man zu sehr nach danach. Ich glaub der letzte Teil liebe geht gerade in mir kaputt. Aber nicht die Liebe - die jeder jetzt sicher denkt, nein. Ich meine eine andere Liebe. Die Liebe zu einer bestimmten Person, die Liebe, die nichts mit Beziehung zutun hat. Die Liebe die man fühlt, wenn man einen wirklich guten Freund findet. Jemanden den man um 3 Uhr nachts anrufen kann. Jemanden der immer da ist, jeden Tag, sich um einen kümmert, diese Liebe meine ich. Meiner Meinung nach ist sie die wichtigste und man teilt sie in ganz viele kleine Stücke, damit jeder ein Tröpfchen abbekommt. Dann gibt es aber diese Momente - und jetzt kommen wir zu dem eigenartigen Gefühl - Momente, in denen ein Stück von dem Tröpfchen abfällt. Erst ein Stück, dann zwei und immer mehr. Und wenn es das größte Tröpfchen ist, dass wichtigste Stück vom Herz - dann möchte man weinen, ich zumindest. Aber es geht nicht. Wie geht soein Teil vom Herz kaputt? Das ist ganz einfach. Indem man es nicht pflegt. Freundschaften welken wie Blumen, darum ist es auch si gefährlich. Aber ehrlich, es muss doch was anderes sein, wie sehr ich diese Person liebe, wie wichtig mir dieses tröpfchen ist und es ist nichts wert. Es ist einfach nichts wert. Ich kann nichts tun, es wird nie mehr so werden wie es mal wahr, niemals, nein.
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